Biophysikalische Informationstherapie (BIT)

Medizingeschichtlicher Hintergrund
Biophysikalischer Hintergrund (W.Ludwig)
Therapeutische Grundidee
Therapeutisches Vorgehen
Indikationen, Kontraindikationen
Wirksamkeitsnachweis
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Medizingeschichtlicher Hintergrund

Der Begriff "Biophysikalische Informations-Therapie" (im folgenden B-I-T) ist eine Neuschöpfung und geht von der Annahme aus, dass alle Lebensprozesse im Organismus biophysikalischer Natur sind, die über einen ständigen Informationsfluss gesteuert werden. Dahinter steht die Vorstellung, dass die Materie nur einen (kleinen) Teilaspekt der Wirklichkeit (nach einer Naturkonstante tatsächlich nur den einmilliardsten Teil) darstellt. Zur vollständigen Beschreibung gehört deshalb zwingend der energetische Aspekt, welcher nach C. Rubia (Nobelpreis 1984) der Materie übergeordnet ist und deren Struktur bestimmt.

So wie das Licht als Welle oder als Korpuskel (Quant) aufgefasst werden kann, lässt sich die Wirklichkeit sowohl materiell (Messen, Wägen usw.) als auch energetisch (als holografisches Wellen-Interferenz-Muster) verstehen.

Schon auf der atomaren Ebene gehört zu jedem geladenen Elementarteilchen ein (elektrisches) Feld. Bei chemischen Reaktionen reagieren primär diese Felder miteinander, nicht die Teilchen. Die Bildung oder Auflösung von materiellen Strukturen ist also ein rein biophysikalischer Vorgang und wird deshalb als Feldkopplung bezeichnet. Die dazu notwendigen Energieverschiebungen kommen durch die Aufnahme (oder Abgabe) von Photonen, also Energiequanten zustande. Diese sind es also, die chemische Prozesse triggern. Sie weisen auch die dazu notwendige hohe Geschwindigkeit auf (die Impulsrate beträgt 109 Hz).

Jede materielle Struktur, somit auch der menschliche Körper, kann als komplex zusammengesetztes Schwingungssystem aufgefasst werden, welches durch die Interferenz mit den unzähligen Einzelfrequenzen der Atome und Moleküle entstanden ist und absolut spezifisch für die Art und Zusammensetzung der jeweiligen Struktur ist. Dabei ist es bemerkenswert, dass diese komplexen Felder selbst bei unbelebter Materie (z.B. Metallen) einen extrem hohen Ordnungsgrad aufweisen können. Das lässt sich an der zugehörigen Struktur durch elektronenmikroskopische Aufnahmen beweisen. Der lebende Organismus variiert diese Ordnung bedarfsweise. Bei einer akuten Entzündung sprechen wir von einem deterministischem Chaos (weil es eine gezielte Heilreaktion ist), bei gesundem Gewebe von dynamischer Ordnung. Der Ordnungsgrad entscheidet gleichzeitig über die Fähigkeit zur Adaptation an Umweltreize. Entscheidend dafür ist die Fähigkeit zur raschen Stoffwechselregulation.

An dieser Stelle muss allerdings eine klare Festlegung getroffen werden. Primär ist das Feld vorhanden und nicht die Materie! Materie ist als Funktion des Feldes aufzufassen. Sie löst sich immer wieder auf (in Energie, gleich Photonen) und bildet sich auf Grund eines stabilen Feldes immer wieder in gleicher Weise neu. Die energetischen Wechselwirkungsquanten (W- und Z-Bosonen) sind der Materie übergeordnet (vgl. C. Rubia). Das Schwingungsfeld ist für die jeweilige materielle Struktur charakteristisch, ganz individuell und damit unverwechselbar.

Schon in den zwanziger Jahren kamen erste Forscher auf die Idee - möglicherweise angeregt durch Einsteins neue Erkenntnisse - den energetischen Aspekt des Menschen genauer zu untersuchen. Neben Namen wie Abrams, Rife und W. Reich, die hier genannt werden müssen, sind am bekanntesten die Arbeiten von Lakhovsky und dem Russen A. Gurwitsch, der etwa 1930 entdeckte, dass sich bestimmte Eigenschaften lebender Organismen elektromagnetisch übertragen lassen. Er experimentierte damals mit Bakterienkulturen, deren virulente Eigenschaften sich durch Quarzglas hindurch übertragen ließen, durch Glas jedoch abgeschirmt wurden. Diese ersten erfolgreichen Experimente waren Ansporn zu intensiver Forschungstätigkeit und stellten auch die Grundlage für die weiterführenden Arbeiten von F.A. Popp über Biophotonen dar. Auch die Kirlian-Fotografie zeigt indirekt, dass Felder vom Organismus abgestrahlt werden, die zu Veränderungen bestimmter Funktionszustände führen, wenn sie selbst verändert werden. Dies kann durch Umwelteinflüsse geschehen oder Therapiefolge sein.

Der Durchbruch im Verständnis dieser Phänomene kam allerdings erst durch die Berechnungen des deutschen Physikers B. Heim, zusammen mit dem Österreicher W. Dröscher (Erweiterte Allgemeine Quantenfeldtheorie), sowie den experimentellen Arbeiten des Schweizer Physikers J. Muheim (+1997). Es war das Verdienst des Biophysikers W. Ludwig, diese vom Nichtfachmann kaum nachvollziehbaren Ergebnisse in verständlicher Form weiterzuvermitteln (u.a. in verschiedenen Veröffentlichungen und seinem Buch "SIT - System-Informations-Therapie", Spitta-Verlag 1994)und durch eigene Forschungen zu ergänzen (spektroskopische Messungen).

Daneben gibt es weltweit bedeutende Forschungsergebnisse, welche zu teilweise völlig neuen Vorstellungen von lebenden Organismen führten, u.a. von W. R. Adey, Del Giudice, C. W. Smith. Es konnte gezeigt werden, dass die Steuerungsvorgänge im Organismus auf Grund ihrer hohen Geschwindigkeit (ca. 1018 chemische Reaktionen/Sekunde im Organismus!) nur energetischer Natur sein können, dass unser Körperwasser in der Lage ist Informationen zu speichern, dass die DNA im angeregten Zustand sog. Exciplex-Zustände eingeht und an der Laserschwelle arbeitet, dass unser Nervensystem ein holografisches Muster aufweist, das durch interferierende Maserstrahlung entsteht (vgl. "Neuronales Funktionsmodell"), dass Veränderungen im Gewebe nur über die Umprogrammierung des zugehörigen steuernden Energiefeldes möglich sind usw.

Der Materiebegriff selbst musste grundlegend revidiert werden. Die scheinbare Stabilität derselben ist nur solange gewährleistet, wie die bewirkenden Felder keinen Veränderungen unterworfen sind. Die Teilchen selbst sind sehr kurzlebig und ausgesprochen instabil. Nach Sheldrake ist Materie nur als eine Verdichtung an den Schnittstellen von Energiebündeln zu verstehen.

Bis es zur Aufklärung der quantenphysikalischen Grundlagen kam, hatte die scheinbare Stabilität der Materie die Wissenschaftler über mehrere Jahrhunderte hinweg verleitet anzunehmen, dass unser gesamtes Universum unumstößlichen mechanischen Gesetzen (nach I. Newton) unterliegt. Bedauerlicherweise wurden die linearen mechanischen Gesetze auch auf den Menschen übertragen, wodurch der Blick für funktionale, zeitabhängige Abläufe verloren ging. Erst mit Einstein kam dieses Dogma ins Wanken. Leider hält die Naturwissenschaft und die Medizin bis heute unverändert an den überholten Vorstellungen fest.

Anwendung von BIT
Anwendung von BIT

Unabhängig von dem wissenschaftlichen Zeitgeist hatten Ärzte und andere Heiler durch die ganze Weltgeschichte hindurch empirisch Erkenntnisse gesammelt, die sie in die Lage versetzten, mit elektromagnetischen Schwingungen zu behandeln. Dies zeigte sich in erster Linie bei der uralten Magnet- und Edelsteintherapie, womit durch Auflegen von Magneten und bestimmten Kristallen auf kranke Körperstellen Schmerzen verschwanden und Heilungen induziert wurden. Daneben wurden auch schon sehr früh Farben eingesetzt, entweder als farbige Tücher oder gefärbte Pulver, später auch als Farbbestrahlung bestimmter Körperabschnitte. Auch Töne bzw. Klänge erlangten Bedeutung in der Heilkunde und werden bereits in der Bibel erwähnt.

 

Biophysikalischer Hintergrund (W.Ludwig)

Die Erkenntnis, dass Information eine mindestens ebenso große Bedeutung hat wie Masse und Energie, verdanken wir den amerikanischen Forschern C. E. Shannon und W. Weaver, die u.a. auf Arbeiten des deutschen Nachrichtentechnikers K. Küpfmüller (1897-1977) aufbauten. Aus der Shannon'schen Informations-Theorie folgt insbesondere, dass es technisch möglich ist, ein sehr schwaches Signal, das von vielen größeren Störsignalen überdeckt ist, zu erkennen, was unser Organismus mit noch viel größerer Fertigkeit beherrscht, als die heutige Elektronik.

Der Informationsfluss im menschlichen Körper wird nicht nur durch das vegetative und Zentralnervensystem (sowie materiell durch Blut- und Lymphkreislauf) aufrechterhalten, vielmehr gibt es noch ein in der Schulmedizin wenig bekanntes Informationsnetz, das aller Wahrscheinlichkeit mit dem Meridiansystem identisch ist. Auf diesem Gebiet haben insbesondere A. F. Lawrence und W. R. Adey gearbeitet.

Aus Gewebsschnitten ist bekannt, dass sich beim Säuger einige Zentimeter lange Peptidketten paarweise mittels Wasserstoffbrücken zu sog. Kettenleitern zusammenfügen. Solche Systeme werden in der Elektronik Lecherleitungen genannt, die der österreichische Physiker F. Lecher (1856-1926) im Jahre 1889 konstruierte. Sie haben die Eigenschaft, Signale, mit denen sie in Resonanz stehen, über relativ große Strecken sehr verlustarm zu transportieren. (Aus der Anfangszeit des UKW-Rundfunks waren sie als Flachbandkabel bekannt.)

Da die Wasserstoffbrücken eine sehr lockere Bindung darstellen, zerfallen die Peptid-Kettenleiter ständig, werden aber immer wieder neu gebildet, d.h. es stellt sich ein dynamisches Nahordnungsgleichgewicht ein. Bei Sektionen sind diese Ketten jedoch nicht mehr nachweisbar, da sie nur in lebenden Organismen existieren. Dies ist auch der Grund dafür, dass Meridiane an Leichen nicht gefunden wurden.

Gelangt ein elektromagnetisches Signal in Resonanz an einen solchen Kettenleiter, wird es als Polarisationswelle (nach H. Fröhlich), bzw. solitäre Welle bzw. Soliton (nach A. S. Davidow) weitergeleitet (sog. Meißner-Effekt nach dem österreichischen Physiker A. Meißner, 1883-1958). Ist die Signalintensität größer als die Korrelationskraft der Wasserstoff-Brücken, so gerät die Kette mechanisch in solch große Schwingung, dass die Brücken aufbrechen und der Transport blockiert wird.

Nur in dem weiter unten genannten Adey-Fenster, d.h. wenn die (sehr schwache) Signalintensität in der gleichen Größenordnung wie die Korrelationskraft der Wasserstoff-Brücken bleibt, ist ein Signaltransport möglich. Aus dieser Tatsache folgt, dass die Meinung falsch ist, wenn starke Signale keinen Effekt zeigen, es schwache erst recht nicht für nicht-lineare, vernetzte Systeme können.

Durch die genannten Kettenleiter werden Signale im Gewebe weitergeleitet und erreichen praktisch jeden Punkt im Organismus, auch die Hautoberfläche, an der sie mit Elektroden abgegriffen werden können. Hält man zwei Elektroden an verschiedene Stellen des Körpers, so erhält man ein Differenzsignal, das sich mit heutiger Elektronik leicht messen lässt, wie beim EKG, EMG oder EEG. Ebenso lässt sich ein Signal auf analogem Wege in das Gewebe des Körpers einleiten. Nimmt man nur eine Elektrode, so wirkt sie als parasitär mitschwingende Antenne, d.h. man erhält ein elektromagnetisches Signal im Nanowatt-Bereich, das mit heutiger Elektronik noch nicht messbar ist. Daher bedeutet die weiter unten beschriebene zweipolige BIT-Methode einen großen Fortschritt (man kommt ohne Verstärkung aus).

In der Elektronik werden grundsätzlich nur Verstärker verwendet, die das Eingangssignal invertiert an den Ausgang geben, d.h. das Ausgangssignal hat umgekehrte Phasenlage gegenüber dem Eingang, so dass eine positive Rückkopplung und damit eine Selbsterregung vermieden wird. Bei den BIT-Geräten wurde jedoch von Anfang an auch der gleichphasige Betrieb zwischen Ein- und Ausgang vorgesehen, wobei man eine Selbsterregung sogar als "zusätzlichen Modulations-Rhythmus" in Kauf nahm, mit dem Gedanken, damit die patienteneigenen Rhythmen zusätzlich anzuregen. Allerdings ist die Frequenz, die bei der Selbsterregung auftritt, nicht nur von den Parametern des Patienten abhängig, sondern auch von denen des Verstärkers.

Wird keine Verstärkung verwendet (da sie, wie obenerwähnt, nicht notwendig ist), so kann auch keine Selbsterregung auftreten. In der Praxis hat sich gezeigt, dass manche Patienten besser auf die Invertierung, andere besser auf die Nicht-Invertierung ansprechen. Dies hängt von den elektromagnetischen Eigenschaften des individuellen Gewebes ab, insbesondere von dessen pH-Wert. D.h. die frequenzabhängigen Phasenverschiebungen im Körpergewebe bestimmen die individuelle Wirksamkeit der Therapie.

Meist wird die Faustregel verwendet, dass Invertierung von im Körper vorhandenen Schadstoff-Signalen eine Entlastung des Organismus darstellt, da zumindest bei tiefen Frequenzen eine Abschwächung der Signal-Amplituden erreicht wird. Bei Nicht-Invertierung tritt eine leichte Provokation auf, d.h. (bei tiefen Frequenzen) erhöht sich die Signal-Amplitude durch gleichphasige Addition von körpereigenen Signalen mit den vom BIT-Gerät zurückgeführten. Mit wachsender Frequenz treten zunehmende Phasenverschiebungen im Gewebe auf, so dass die Frage einer Amplituden-Erhöhung oder -Verminderung frequenzabhängig wird.

Diagnostische Doppel-Blindversuche während einer BIT-Therapie an Patienten, bei denen weder Arzt noch Patient wussten, ob die Behandlung mit oder ohne Invertierung durchgeführt wurde, zeigten keine eindeutigen Unterschiede zwischen Invertierung und Nicht-Invertierung. Versuche an Pflanzen brachten zwar (allerdings nur schwach signifikante) scheinbar klare Zuordnungen, doch sollten auch hier Doppel-Blindstudien durchgeführt werden. Daher ist die Frage der "Invertierung oder nicht" noch Gegenstand von Diskussionen bzw. Forschungen.

Die exogene Informations-Therapie verwendet der ungestörten Natur abgelesene Signale. Bei der Farbtherapie ist es z.B. nützlich, das natürliche Sonnenlicht spektral zu zerlegen und die Farben einzeln abzuspeichern. Die Sonne strahlt nicht nur Licht im sichtbaren Fenster der Atmosphäre ab, sondern auch im UKW-Fenster (sog. Solarwellen; in diesem Bereich funktioniert heute der Satellitenfunk). Diese Anteile sollten deshalb mit erfasst werden.

Bei den tieferfrequenten Umweltsignalen aus der Atmosphäre (Schumannfrequenzen) und aus dem Erdboden (Geomagnetfrequenzen) ist das Analoge sinnvoll. Beispielsweise enthält natürlicher Magnetit (Magneteisenstein) bis zu 64 Spurenelemente, deren Eigenresonanz eine physiologische Bedeutung haben und die bei künstlichen Magneten fehlen. Hierher gehören auch die Edelstein- und Halbedelstein-Frequenzen in der Lithosphäre (Erdkruste), die von natürlichen Kristallen abgespeichert werden können.

Die Kombination von endogener und exogener BIT ist begreiflicherweise wirksamer als die endogene BIT allein. Dies liegt insbesondere auch daran, dass die natürlichen Umweltsignale, an die der Mensch seit seiner Entwicklung angepasst ist, heute erheblich durch technische Signale("Elektrosmog") überlagert sind, weshalb es erforderlich ist, das ungünstige Nutz-/Störsignal-Verhältnis durch geringfügige Verstärkung der natürlichen Signale zu verbessern. Wie Arbeiten von R. Wever zeigten, genügen dazu nur kurzzeitige Therapiesignale im Abstand von mehreren Tagen.

Die weiter unten erwähnten quantenphysikalischen Arbeiten von B. Heim, W. Dröscher und J. T. Muheim erweitern das Weltbild ganz entscheidend. Es folgt nämlich hieraus, dass der bisher hier vorgebrachte materielle Aspekt nur ein (winziger) Bruchteil der Wirklichkeit darstellt. Die BIT arbeitet nicht nur auf der elektromagnetischen Ebene, sondern hauptsächlich auf der biologischen. Schon W. Heisenberg (1901-1976) hatte in seinen Vorlesungen darauf hingewiesen, dass es der Quantenphysik widerspricht, wenn man glaubt, Lebensvorgänge allein mit Chemie oder Physik erklären zu können; dass es vielmehr eine 2. Seinsschicht gibt, die eigene logische Gesetze hat, wie später B. Heim ausführlicher darstellen konnte.

Die Kritiker der BIT arbeiten meist mit Argumenten aus dem klassischen Weltbild des 19.Jahrhunderts, in dem noch die Sätze "die Natur macht keine Sprünge" (natura non facit saltus) und der Satz vom ausgeschlossenen Dritten (tertium non datur) galten. Beide Sätze sind heute widerlegt.

 

Therapeutische Grundidee



Die Grundidee besteht (im Gegensatz zur Schulmedizin) darin, dass Krankheitssymptome die äußerlich sichtbaren Zeichen einer Heilreaktion sind, die vom Immunsystem initiiert werden, damit sich der Organismus von einer schweren Belastung (z.B. Virusinvasion) befreien kann. Das trifft für akute Erkrankungen zu. Chronische Krankheiten treten dann auf, wenn diese Heilreaktion wegen einer Erschöpfung des Immunsystems sistiert. Aus diesem Grunde sollten Krankheitssymptome nicht bekämpft (Anti's der Schulmedizin), sondern der Organismus bei seiner Abwehrarbeit unterstützt werden.

Der Ort des Krankheitsgeschehens ist nicht die Organzelle, sondern das umgebende Bindegewebe, welches eine Ammenfunktion ausübt und nach A. Pischinger als "Matrix" oder "Grundregulationssystem" bezeichnet wird. Hier kommt es durch Dauerstressbelastungen zu Funktionsstörungen auf Grund von Blockaden der kybernetischen Regelkreise. Der Informationsfluss ist gestört, das Ladungspotential erniedrigt oder aufgehoben, es herrscht ATP-Mangel, die Biorhythmen laufen chaotisch, es herrscht Übersäuerung vor mit Gärung - kurz gesagt, die Homöostase ist nachhaltig gestört.

Die Wirkung der BIT beruht nach dem heutigen Wissensstand auf folgenden Grundprinzipien:

Jede modulierte Schwingung stellt eine Information dar. Ob diese für den Organismus sinnvoll ist oder nicht, entscheidet der Informationsinhalt, der sich u.a. ordnend auf das Gewebe auswirken sollte. Damit es überhaupt zu einem Einfluss von Informationen auf den Organismus kommt, muss die jeweilige Schwingung in den Organismus eindringen. Das geschieht aber nur, wenn das sog. "Adey window" passiert werden kann, welches (nach W. R. Adey) durch eine bestimmte Frequenz (Informationsgehalt), sowie eine bestimmte (sehr schwache) Intensität vorgegeben ist. Es gibt im Organismus mehrere davon. Der Organismus überträgt seine Informationen im extrem niederenergetischen Bereich, also mit sehr geringen Amplituden.

Damit es zum gewünschten therapeutischen Effekt kommt, muss also zunächst eine Resonanz eintreten (wörtl. "Wiedererklingen", oder Mitschwingen durch Anregung), nachdem das "Adey window" passiert wurde. Über Interferenz (Schwingungsüberlagerung) kann es dann zu Verstärkungs- oder Abschwächungsphänomenen kommen, wodurch ein neues (übergeordnetes) Energiemuster des jeweiligen Gewebes entsteht, was Voraussetzung für Regenerationsprozesse und in der Lage ist, die anabole Aktivität des Stoffwechsels zu steigern. Diese neue (!) komplexe Information kann damit als Heilimpuls, welcher von außen kommt (exogene BIT) und ordnende Eigenschaften hat, verstanden werden (Reorganisation). Damit können geschwächte Organbereiche gestärkt, bzw. notwendige Funktionen des Immunsystems unterstützt werden. Bei abwehrgeschwächten Patienten wird aus diesem Grunde vorrangig mit der exogenen BIT behandelt.

Damit ist allerdings noch nicht die Therapiewirkung mit körpereigenen Schwingungen erklärt.

Für dieses Verständnis ist es notwendig, die energetischen Eigenschaften eines Gewebes herauszustellen. Die Gewebszellen weisen üblicherweise ein Ladungspotential von -70 bis -90 mV auf mit rascher Folge von Depolarisation und Regpolarisation (Entladung und Wiederaufladung). Im Krankheitsfalle ist durch multiple Dauerstressfaktoren primär eine starke Erniedrigung dieser Ladung bis hin zur Dauerdepolarisation ganzer Gewebsabschnitte gegeben. Damit kommt es zu gravierenden Stoffwechselstörungen (Energiemangel, blockierte Entgiftungsleistung der Zellen, verminderter Substratumsatz). Diesen Veränderungen gehen Umstrukturierungen des zugehörigen übergeordneten Feldes voraus, welches gegenüber normalem Gewebe eine verminderte Fluktuation der Schwingungen (Erhöhung der Frequenz durch Energieaufnahme, Verringerung durch Energieabgabe), dafür aber Zunahme von starren Frequenzen aufweist. Damit nimmt die Anpassungsfähigkeit an äußere Reize ab (zunehmende Regulationsstarre), wodurch das Krankheitspotential steigt.

Der Organismus hat die Eigenschaft, sich an länger dauernde Veränderungen zu gewöhnen und diese als normal anzusehen. Auch chronische Entzündungen können deshalb "einschlafen", weil sich der Körper damit abgefunden hat. Erst durch ein "Aufmerksamkeitssignal" kann das Immunsystem wieder geweckt werden.

Bei Anwendung der endogenen BIT werden nun die elektromagnetischen Signale über Hautelektroden direkt vom kranken Gewebe abgegriffen und in das BIT-Gerät geleitet. Hier kann das Frequenzspektrum gezielt verändert werden (je nach Gerätetyp). Das Therapiesignal wird bei chronischen Erkrankungen an eine gesunde Stelle hingeleitet, z.B. den Thymus, wo es nachhaltig die Homöostase (dynamische Ordnung im Gewebe, die durch Rhythmen hergestellt wird) nach o.g. Prinzipien stört, da es ein Aufmerksamkeitssignal darstellt. Dagegen wehrt sich der Organismus sofort durch eine aktive Reizantwort (Gegenregulation).

pathologische EM-Schwingung (BIT)

Homöostase

(gesundes Gewebe) Störung der Homöostase Gegenregulation

(Heil-Impuls)

Diese vom gesunden Gewebe erzeugte Gegenschwingung breitet sich in Millisekunden im ganzen Körper aus, kommt wegen der notwendigen Ähnlichkeit aber nur mit dem kranken Gewebe in Resonanz und wirkt dort als Heil-Impuls. Deshalb spürt der Patient auch nur in diesem Gebiet eine Reaktion.

Dieser Heil-Impuls stellt die notwendige Information für das Abwehrsystem dar, das dadurch gezielt auf den Plan gerufen wird und dann die eigentliche Heilreaktion bewirkt. Für die Wirkung der BIT mit körpereigenen Frequenzen ist also als Partner ein weitgehend intaktes Immunsystem notwendig.

Das Körpersignal kann bei bestimmten Indikationen (akute Erkrankungen, Toxinbelastung) auch invertiert (Phasendrehung um180°) und direkt in das kranke Gewebe zurückgeführt werden, wobei es aber durch Interferenz nicht etwa zu einer Auslöschung der pathologischen Frequenzen kommt, jedoch zu einer Verfremdung derselben, wodurch lokal ein Aufmerksamkeitssignal entsteht mit den gleichen Immunreaktionen als Reizantwort wie oben beschrieben.

Einen anderen Weg bei der praktischen Anwendung der Informationsübertragung gingen die Chinesen, als sie die Akupunktur entwickelten. Die beobachtbaren Phänomene sind denen der BIT gleich. Die Erklärung fällt jedoch ungleich schwerer, obwohl das morphologische Substrat der Akupunkturpunkte inzwischen entschlüsselt wurde. Durch den Stich mit der Nadel werden Biophotonen freigesetzt und offenbar verschiedene Informationsebenen miteinander gekoppelt und auf diese Weise ein Aufmerksamkeitssignal gesetzt.

Durch die Entwicklung der Elektroakupunktur durch Voll in den fünfziger Jahren konnte bewiesen werden, dass der Informationsfluss in den Meridianen durch elektrische Reize beeinflussbar ist. Außerdem wurde erstmals mit der EAV die Medikamententestung möglich.

Hiermit gelang der eigentliche Durchbruch empirischer Forschung, denn es zeigte sich, dass ein Medikament bereits dann den Messwert veränderte, wenn es nur in der Hand gehalten wurde. Damit wurde deutlich, dass ein Heilmittel Schwingungen aussendet, die vom Organismus registriert und beantwortet werden können (Reizantwort). C. W. Smith fand bei seinen Untersuchungen heraus, dass die Heilwirkung eines Medikamentes eine elektromagnetische Schwingungs-Information darstellt, die auf elektronischem Wege, also nicht stofflich übertragen werden kann.

 

Therapeutisches Vorgehen

Bei geschwächter Konstitution wird primär stärkend mit der exogenen BIT behandelt. Erst danach erfolgt der Abbau von Dauerstressbelastungen mit der BIT. Dies geschieht mit der "Matrix-Regenerations-Therapie" global, oder schrittweise mit der endogenen BIT. Das Ziel ist die Sanierung des Grundsystems n. A. Pischinger.

Die regelmäßige Kontrolle der Stoffwechsellage mit dem VEGA-STT zeigt die Effizienz der Behandlung an. Eine wesentliche Verbesserung der Wirkung kann durch den direkten Stoffwechselausgleich mit dem gleichen Gerät vor weiteren Therapieschritten erzielt werden.

Als Referenz für den Therapiefortschritt wird das Leitsymptom herangezogen (z.B. entzündete Haut), welches nicht direkt behandelt wird, sondern sich unter der Therapie bessern muss.

Als Abschluss der Behandlung erfolgt die Wiederherstellung der Akzeptanz des ursprünglichen Auslösers, z.B. eines Allergens.

Die Kunst des Arztes besteht nun darin, die konstitutionellen Schwächen des Patienten zu erkennen, alle Belastungsfaktoren diagnostisch herauszuarbeiten, um zunächst stärkend, dann nach einer bestimmten Hierarchie eine stufenweise Entlastung durchzuführen, bis die Selbstregulation des Stoffwechsels wieder in Gang kommt. Es handelt sich dabei um ein ganz individuelles Vorgehen. Je genauer dieses Prinzip verwirklicht werden kann, um so höher ist die Effizienz. Der Aufwand richtet sich nach der Schwere des Grundleidens.

 

Indikationen, Kontraindikationen

Es gibt keine speziellen Indikationen. Bei jeder Erkrankung, ob akut oder chronisch, lohnt sich der Versuch einer Behandlung mit der BIT. Ob ein Patient darauf anspricht oder nicht, richtet sich nach seiner individuellen Krankheitsgeschichte. Die BIT kann allein, oder in sinnvoller synergistischer Kombination mit anderen Therapieverfahren, auch der Schulmedizin, eingesetzt werden. Das muss im Einzelfall entschieden werden und richtet sich nach der noch vorhandenen Regulationsfähigkeit des Gewebes, sowie der Funktionsfähigkeit des Abwehrsystems. Ist die Erschöpfung zu weit fortgeschritten, liegen auch schon Mangelzustände vor, dann müssen zusätzlich andere unterstützende Maßnahmen erfolgen (z.B. bei Krebs).

Kontraindikationen bestehen bei Schrittmacherpatienten, wenn starke Magnetfelder eingesetzt werden. Bei Schwangeren sollten keine Entgiftungen durchgeführt werden. Psychotische Patienten sollten nur unter Aufsicht therapiert werden, z.B. in einer Klinik.

 

Wirksamkeitsnachweis

Die nachweisbaren Erfolge hängen von der Grundkrankheit und deren Ursache ab. Es liegen u.a. Kasuistiken von über 1 Million(!) in Moskau erfolgreich behandelter Patienten vor. Zahlreiche Fallstudien beweisen, dass auch sog. austherapierte Patienten erfolgreich behandelt werden konnten. Progrediente Krankheitsverläufe wurden gestoppt, andere sogar zur Heilung gebracht. Dazu gehören Fälle von MS, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, rheumatische Erkrankungen, Herzerkrankungen (degenerative oder KHK) usw. Bei chronischen Patienten liegt die Ansprechrate bei etwa 80%, die Heilungsrate bei ca. 60%.

Unabhängig von Fallbeobachtungen wurden die physikalischen Grundlagen durch eine Studie im Atomphysikalischen Institut der Universität Wien (Prof. H. Klima) 1996 wissenschaftlich bewiesen.

 
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